Microservices-Entwicklungsarchitektur für PSS

Erbrachte Dienstleistungen

Technologien und Plattformen

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Kunde - Prvá stavebná sporiteľňa

"Prvá stavebná sporiteľňa" wurde 1992 als erste Spezialsparkasse ihrer Art in Mittel- und Osteuropa gegründet. Sie konzentriert sich auf das Bausparen und hat seit ihrer Gründung 2,5 Millionen Kunden betreut, 5 Millionen Verträge abgeschlossen und 700 Tausend Wohnungsbaudarlehen im Wert von 11,4 Milliarden Euro gewährt. Auf dem Bausparmarkt hat sie somit seit langem einen dominierenden Anteil. PSS ist sich bewusst, dass nicht nur qualitativ hochwertige Dienstleistungen, sondern auch eine effiziente IT-Infrastruktur dafür sorgen werden, dass das Unternehmen seine dominante Position auch in Zukunft beibehält. Das war auch der Grund, warum wir in mehreren Projekten im Bereich der Digitalisierung und IT-Modernisierung erfolgreich zusammengearbeitet haben. Eine davon war die Entwicklung einer Microservices-Architektur.

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Das Problem

Angesichts der Trends zur IT-Modernisierung und digitalen Transformation beschloss PSS, auf eine neue Infrastrukturplattform (eine Containerisierungsplattform, die wir ebenfalls bereitgestellt haben) umzusteigen, die auf der Docker-Technologie basiert. Die bestehenden Softwaredienste basierten jedoch auf alten Technologien, waren stark miteinander verknüpft und über eine gemeinsame Datenbank integriert. Daher konnten sie die Möglichkeiten der neuen Plattform nicht in vollem Umfang nutzen, insbesondere im Hinblick auf Skalierbarkeit und unabhängige Bereitstellung. Gleichzeitig waren für die Zukunft größere Erweiterungen des Kernbankensystems geplant, die sich jedoch nur schwer in die bestehende Architektur integrieren lassen würden.
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Die Lösung

Die ideale Lösung für dieses Problem war der Übergang zu einer Microservices-Architektur. Bei dieser Art von Architektur (im Gegensatz zur "traditionellen" monolithischen Architektur) wird ein Ansatz verwendet, bei dem eine einzelne Anwendung aus vielen lose gekoppelten und unabhängig voneinander nicht-additiven kleineren Komponenten oder Diensten besteht. Dieser Ansatz hat eine Reihe von Vorteilen, wie z. B. schnelle und kostengünstige Aktualisierungen, eine einfachere und kostengünstigere Skalierung bestimmter Teile der Anwendung, ohne die übrigen Teile zu beeinträchtigen, und so weiter. Um eine optimale Funktionalität der gewählten Lösung zu gewährleisten, beschlossen wir, eine neue Generation von REST-Diensten zu implementieren, die auf dem Spring Boot-Framework aufbauen. Dank der Containerisierung können Dienste auch ihre eigenen NoSQL-Datenbankinstanzen haben, was dazu beiträgt, ihre gegenseitigen Abhängigkeiten zu reduzieren. Neben der REST-Schnittstelle nutzen die Dienste auch die asynchrone Kommunikation über die Apache-Kafka-Plattform.
Wir haben den ELK-Stack zur Verwaltung der Protokolle verwendet. Die Protokollierung erfolgt asynchron und es ist möglich, Analysen und Visualisierungen über die Protokolle durchzuführen.
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Ergebnisse und Vorteile

Das Ergebnis ist eine skalierbare und wartbare Plattform, die auf modernen Technologien basiert. Die von uns konzipierte Architektur bewährt sich in der Praxis und bis auf wenige Ausnahmen sind alle Dienste umfassend migriert. Allein für die neue Plattform werden bereits neue Dienste entwickelt, darunter auch die Auslagerung von Leistungen. Asynchrone Kommunikation trägt dazu bei, Abhängigkeiten zwischen Diensten zu lockern, die Entwicklung zu beschleunigen und vor allem die Integration neuer Komponenten zu vereinfachen. Die Lösung hat auch dafür gesorgt, dass die Bereitstellung neuer Komponenten ohne Ausfälle erfolgt, was den gesamten Bereitstellungsprozess erheblich vereinfacht. Die Dienste werden in mehreren Instanzen ausgeführt, was auch die Ausfallsicherheit erhöht und gleichzeitig die Anpassung der Kapazität der Lösung an einen erhöhten Bedarf ermöglicht (z. B. bei Migrationen).