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FinOps und die Optimierung der Kubernetes-Cluster bringen VW Group deutliche Einsparungen

Volkswagen Group hat mit einem von Aspecta entwickelten FinOps-Ansatz die Kosten deutlich gesenkt und die Ressourcennutzung in seinen Kubernetes-Clustern verbessert. Das Projekt hat den laufenden Betrieb optimiert und zugleich die Grundlage für langfristige Effizienz im Cloud Computing gelegt.

−38 % Cloud-Kosten

auf den Kubernetes-Clustern
Kunde

Volkswagen Group

Branche

Automobilindustrie

Technologien
  • AWS
  • Kubernetes
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Die wichtigsten Punkte:

  • Senkung der Kosten für Cloud-Ressourcen um zweistellige Prozentwerte durch einen FinOps-Ansatz
  • Wirksame Optimierung und Überwachung der Kubernetes-Cluster in Echtzeit
  • Bessere Leistung und Stabilität der Anwendungen auf AWS
  • Flexible Lösungen, zugeschnitten auf komplexe IT-Infrastrukturen
  • Langfristige Einsparungen und technische Bereitschaft für kommende Anforderungen

In der heutigen Automobilindustrie ist der effiziente Einsatz von Cloud-Technologien entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit. Viele Unternehmen tun sich schwer damit, ihre Kubernetes-Cluster zu optimieren, was häufig zu überdimensionierten Ressourcen und unnötigen Kosten führt. FinOps wird deshalb für eine wirksame Kostensteuerung und Ressourcennutzung immer wichtiger.

Der Kunde

Volkswagen Group, einer der weltweit größten Automobilhersteller, ist für Innovationskraft und technischen Fortschritt bekannt. Das Unternehmen betreibt eine umfangreiche IT-Infrastruktur, darunter Kubernetes-Cluster auf einer Container-as-a-Service-Plattform (CaaS) in Amazon Web Services (AWS), die ein breites Spektrum an Anwendungen und Services im gesamten Konzern trägt.

Das Problem: überdimensionierte Ressourcen und hohe Kosten

VW Group hatte ein erhebliches Problem mit überdimensionierten Ressourcen in seinen Kubernetes-Clustern. Die Analyse zeigte, dass sich die CPU- und Arbeitsspeicherzuweisungen in diesen Clustern deutlich reduzieren lassen. Besonders deutlich wurde das Problem beim Skalieren von Anwendungen, wo unnötig Ressourcen verbraucht wurden.

Aus der festgestellten Ineffizienz ergab sich die Möglichkeit, die Kosten um Millionen Euro pro Jahr zu senken, je nach gewähltem AWS-Plan. Die Optimierung von Arbeitsspeicher und CPU senkte nicht nur die Betriebskosten, sondern verbesserte auch Kapazitätsplanung und Skalierung der Infrastruktur.

Die Ressourcenverschwendung erschwerte die Bereitstellung neuer Services und hinderte VW Group daran, das Potenzial der Cloud-Infrastruktur voll auszuschöpfen. Ein effizienterer Einsatz der Cloud-Ressourcen war der Schlüssel zu einer stärkeren Position in einer sich schnell verändernden Branche.

VW Group hat für die Optimierung der Kubernetes-Cluster folgende Ziele festgelegt:

  • Die Überdimensionierung der Ressourcen in den Kubernetes-Clustern deutlich reduzieren.
  • Unnötige Kosten durch ungenutzte Ressourcen minimieren.
  • Ein wirksames System zur Überwachung und Steuerung der Cloud-Ressourcennutzung einführen.
  • Eine langfristige Strategie für Kostenoptimierung und Ressourceneinsatz umsetzen.
  • Effizienz und Leistung der Kubernetes-Plattform insgesamt verbessern.

Die Lösung: Einführung eines FinOps-Ansatzes

Aspecta hat eine umfassende Lösung auf Basis eines FinOps-Ansatzes konzipiert, umgesetzt in drei Phasen:

Die kurzfristige Phase umfasste die schnelle Einführung von FinOps-Tools und eine eingehende Analyse des Ressourcenverbrauchs. Sie war so angelegt, dass sie sofort beginnen konnte, und dauerte einige Wochen. In dieser Zeit hat das Team von Aspecta die zentralen Ineffizienzen identifiziert und eine detaillierte Übersicht der Ressourcennutzung über alle Kubernetes-Cluster von VW Group hinweg erstellt.

Die mittelfristige Phase konzentrierte sich auf die Verankerung des FinOps-Ansatzes bei den Entwicklungsteams, den Anwendungsverantwortlichen und im CaaS-Team. Dazu gehörte ein Workshop, der die Kultur und den Umgang mit Cloud-Ressourcen verändern sollte. Die Teams lernten, den Ressourceneinsatz für ihre Anwendungen und Services wirksam zu planen und zu optimieren.

Die langfristige Phase war auf kontinuierliche Verbesserung und die Einführung von Best Practices für das Kubernetes-Management ausgerichtet. Dazu zählten automatisierte Tools für Monitoring und Optimierung, regelmäßige Audits der Ressourcennutzung und ein System, das die Teams laufend zu Cloud-Optimierung weiterbildet.

Kurzfristige Phase:

  • schnelle Einführung von FinOps-Tools und eingehende Analyse des Ressourcenverbrauchs
  • Identifikation der zentralen Ineffizienzen
  • detaillierte Übersicht der Ressourcennutzung über alle Kubernetes-Cluster von VW Group

Mittelfristige Phase:

  • Verankerung des FinOps-Ansatzes bei Entwicklungsteams, Anwendungsverantwortlichen und im CaaS-Team
  • Schulung der Teams für die wirksame Planung und Optimierung von Ressourcen für Anwendungen und Services

Langfristige Phase:

  • Einführung von Best Practices für das Kubernetes-Management
  • Automatisierung von Monitoring und Optimierung
  • ein System zur laufenden Weiterbildung der Teams im Bereich Cloud-Optimierung

Bei der Umsetzung traten Herausforderungen auf, die wir wie folgt gelöst haben:

  • Anfänglicher Widerstand in den Teams: Eine der zentralen Herausforderungen war der anfängliche Widerstand einiger Teams gegen Änderungen an eingespielten Abläufen. Gelöst wurde das durch intensive Kommunikation und den Nachweis des konkreten Nutzens des neuen Vorgehens.
  • Komplexität der Infrastruktur: Die Komplexität der bestehenden Infrastruktur von VW Group erschwerte ein einheitliches Vorgehen bei der Optimierung. Das Team von Aspecta hat ein flexibles Framework erstellt, das an die spezifischen Anforderungen der einzelnen Unternehmensbereiche angepasst wurde.
  • Technische Fragestellungen: Themen wie die Integration der neuen FinOps-Tools in bestehende Systeme von VW Group wurden in enger Zusammenarbeit mit dem IT-Team des Kunden und durch schrittweise Einführung der Änderungen gelöst, um den Betrieb möglichst wenig zu stören.

Ergebnisse: niedrigere Kosten und effizienter Ressourceneinsatz

Der FinOps-Ansatz und die Optimierung der Kubernetes-Cluster haben VW Group deutliche Ergebnisse gebracht:

  • Einsparungen bei CPU und Arbeitsspeicher
    Die Ausgaben für CPU und Arbeitsspeicher konnten um zweistellige Prozentwerte gesenkt werden. Das entspricht monatlichen Einsparungen im Bereich von Zehntausenden Euro.
  • Bessere Leistung und Stabilität
    Die Anwendungen auf der CaaS-Plattform laufen jetzt stabiler und leistungsfähiger.
  • Besserer Überblick über die Ressourcennutzung
    Die Teams haben wirksamere Tools für die Kapazitätsplanung und können neue Services schneller bereitstellen.
  • Positive Wirkung auf die Unternehmenskultur
    Die Teams optimieren den Ressourceneinsatz aktiv, was die Effizienz des IT-Betriebs bei VW Group insgesamt erhöht hat.

Fazit

Das Projekt zur Optimierung der Kubernetes-Cluster bei VW Group zeigt, wie ein strategisches Vorgehen beim Management von Cloud-Ressourcen erhebliche finanzielle Einsparungen bringen und die Effizienz der gesamten IT-Infrastruktur verbessern kann.

Der FinOps-Ansatz hat das akute Problem überdimensionierter Ressourcen gelöst und zugleich die Grundlage für langfristige Optimierung und eine wirksame Kostensteuerung im Cloud Computing gelegt.

Das Projekt unterstreicht, wie wichtig laufende Optimierung und Überwachung in einer dynamischen Cloud-Umgebung sind. Für VW Group bedeutet das unmittelbare finanzielle Einsparungen und eine bessere Ausgangslage für die technischen Anforderungen einer sich schnell verändernden Branche.

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