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Ein fortschrittliches Monitoring-Dashboard für Volkswagen Group Services Slovakia

Volkswagen Group Services Slovakia (VWGS) hat ein Monitoring-Dashboard eingeführt, das den Einblick in die komplexen IT-Services und deren Steuerung deutlich verbessert hat. Das gemeinsam mit Aspecta umgesetzte Projekt hat spürbare Verbesserungen bei Betriebseffizienz und Servicequalität gebracht.

Kunde

Volkswagen Group Services Slovakia

Branche

Automobilindustrie

Technologien
  • AWS
  • Grafana
Dva monitory s prevádzkovým monitoringom a aktívnymi upozorneniami

Die wichtigsten Punkte:

  • VWGS hat ein Monitoring-Dashboard eingeführt, um IT-Services besser zu steuern
  • Eine zentrale Sicht ermöglicht das sofortige Erkennen und Beheben von Incidents
  • Genauere Klassifizierung von Incidents und weniger falsche Eskalationen
  • Ein proaktives Vorgehen bei der Problembehebung reduziert Serviceausfälle
  • Ein eigenes Grafana-Dashboard bietet einen umfassenden Blick auf die IT-Infrastruktur
  • Erweitertes Monitoring externer Services verbessert die Kontrolle über den IT-Betrieb
  • Höhere operative Effizienz und größere Kundenzufriedenheit durch stabilere Services

Das Management der IT-Infrastruktur ist in der Automobilindustrie entscheidend für einen reibungslosen Betrieb und für die Reduzierung von Ausfallrisiken. Unternehmen stehen vor wachsender Systemkomplexität, der Notwendigkeit schneller Reaktion auf Incidents und der Anforderung an eine durchgehende Serviceverfügbarkeit. Übliche Monitoring-Tools bieten oft nicht genug Überblick, was die Problembehebung erschwert und das Ausfallrisiko erhöht.

Der aktuelle Trend geht zu fortschrittlichen Monitoring-Lösungen mit zentraler Sicht auf die Infrastruktur, schneller Problemerkennung und proaktivem Incident-Management. Diese Tools führen Daten aus verschiedenen Quellen zusammen und geben Management wie technischen Teams ein unmittelbares Bild vom Zustand kritischer Systeme.

Der Kunde

Volkswagen Group Services Slovakia ist ein zentraler IT-Dienstleister innerhalb des Volkswagen Konzerns. Das Unternehmen unterstützt ein breites Spektrum technologischer Anforderungen, vom Infrastrukturmanagement bis zur Entwicklung spezialisierter Anwendungen. Mit einem umfangreichen Netz verbundener Systeme und Services spielt VWGS eine Schlüsselrolle für den reibungslosen IT-Betrieb im gesamten Volkswagen Konzern.

Die Herausforderungen

VWGS stand beim Monitoring und beim Management seiner IT-Services vor mehreren erheblichen Herausforderungen. Das Hauptproblem war unzureichende Transparenz über den Zustand der einzelnen Services und deren Abhängigkeiten untereinander. Das erschwerte das schnelle Erkennen und Beheben von Problemen und konnte sich auf die Qualität der Services für die Kunden auswirken.

Eine weitere Herausforderung war die ineffiziente Klassifizierung von Incidents. Die Schwere von Problemen wurde häufig überschätzt, was zu unnötigen Eskalationen und einem ineffizienten Einsatz von Ressourcen führte. Den Support-Teams fehlten oft die Informationen für eine korrekte Zuordnung der Incidents, was die Bearbeitungszeit verlängerte.

Die Komplexität der VWGS-Infrastruktur mit ihren zahlreichen verbundenen Systemen und externen Services machte die Lage zusätzlich schwierig. Ohne eine einheitliche Sicht auf dieses Netz waren proaktive Steuerung und die Vermeidung potenzieller Probleme kaum möglich.

Auf Basis dieser Herausforderungen hat VWGS folgende Projektziele festgelegt:

  • Ein zentrales Dashboard schaffen, das den Zustand aller kritischen Services und deren Abhängigkeiten in Echtzeit abbildet.
  • Die Genauigkeit der Incident-Klassifizierung verbessern und die Zahl falsch eskalierter Probleme senken.
  • Ein proaktives Vorgehen bei der Problembehebung einführen, das potenzielle Serviceausfälle schnell erkennbar und behandelbar macht.
  • Das Monitoring auf externe Services und Systeme ausweiten, die für die VWGS-Infrastruktur kritisch sind.
  • Die vorhandenen Monitoring-Tools in einer Lösung zusammenführen und integrieren.
  • Die Zeit für Erkennung, Zuordnung und Behebung von Incidents verkürzen.
  • Dem Management einen klaren und unmittelbaren Überblick über den Servicezustand und laufende Incidents geben.

Die Lösung

Aspecta hat eine umfassende Lösung in Form eines eigenen Grafana-Dashboards konzipiert und umgesetzt. Das Dashboard wurde so gestaltet, dass es einen einheitlichen Überblick über Zustand und Verfügbarkeit der VWGS-Services liefert und dabei komplexe Eingangsparameter sowie die Abhängigkeiten zwischen den Systemen berücksichtigt.

Die wichtigsten Funktionen der Lösung:

  1. Visualisierung des Servicezustands: Das Dashboard bietet einen intuitiven, farblich codierten Überblick über den aktuellen Zustand aller überwachten Services. Problembereiche sind damit sofort erkennbar.
  2. Abhängigkeiten nachverfolgen: Das System zeigt, wie die Services miteinander verbunden sind. So lassen sich mögliche Auswirkungen beim Ausfall einer Komponente schnell bestimmen.
  3. Aktualisierung in Echtzeit: Informationen zum Servicezustand und zum Fortschritt bei der Incident-Bearbeitung werden in Echtzeit aktualisiert. Alle Beteiligten haben damit stets aktuelle Informationen.
  4. Intelligente Incident-Klassifizierung: Umgesetzt wurde ein System zur genaueren Kategorisierung von Incidents, das die Zahl falsch eskalierter Probleme senkt.
  5. Integration der Monitoring-Tools: Die Lösung führt Daten aus mehreren Quellen zusammen, darunter Kibana, Grafana, Smile, Dynatrace, Splunk und Elastic, und liefert so einen umfassenden Blick auf die gesamte Infrastruktur.
  6. Erweitertes Monitoring: Das System wurde um die Überwachung externer Plattformen und Services wie AWS und Concourse erweitert. Das verbessert Transparenz und Kontrolle über diese kritischen Komponenten.
  7. Proaktive Benachrichtigungen: Ein Alerting-System informiert die zuständigen Teams automatisch über mögliche Probleme, bevor diese die Services beeinträchtigen.

Die technische Lösung wurde auf Skalierbarkeit und Flexibilität ausgelegt. Neue Services lassen sich einfach ergänzen und Monitoring-Parameter an veränderte Anforderungen von VWGS anpassen.

Herausforderungen und wie sie gelöst wurden

Bei der Umsetzung stieß das Team von Aspecta auf mehrere Herausforderungen:

  • Integration heterogener Systeme: Eine der zentralen Herausforderungen war die Zusammenführung von Daten aus unterschiedlichen Monitoring-Tools in einem Dashboard. Das Team musste anspruchsvolle Konnektoren und Transformationsprozesse entwickeln, damit die dargestellten Daten konsistent und verlässlich bleiben.
  • Korrekte Klassifizierung von Incidents: Der Aufbau eines präzisen Klassifizierungssystems erforderte eine enge Zusammenarbeit mit dem Level-1-Support von VWGS. Historische Daten mussten ausgewertet und klare Kriterien für die einzelnen Schweregrade definiert werden.
  • Genauigkeit der Echtzeitdaten: Die Darstellung aktueller Servicezustände in Echtzeit war hinsichtlich Systemleistung und Zuverlässigkeit anspruchsvoll. Das Team hat fortschrittliche Caching-Mechanismen umgesetzt und die Datenflüsse optimiert, damit das Dashboard schnell reagiert.
  • Komplexe Abhängigkeiten zwischen den Services: Das Abbilden und Visualisieren der Beziehungen zwischen den verschiedenen Services und Systemen erforderte ein anspruchsvolles Abhängigkeitsmodell. Das Team nutzte dafür Graphdatenbanken, um diese Beziehungen effizient darzustellen und auszuwerten.
  • Akzeptanz bei den Nutzern: Die Einführung eines neuen Systems bedeutete eine Änderung eingespielter Arbeitsabläufe. Das Team von Aspecta hat Schulungen durchgeführt und eine ausführliche Dokumentation erstellt, um den Übergang zu erleichtern.

Bewältigt wurden diese Herausforderungen durch die enge Zusammenarbeit der Teams von Aspecta und VWGS, ein iteratives Vorgehen in der Entwicklung und gründliche Tests unter realen Bedingungen.

Ergebnisse

Das neue Monitoring-Dashboard hat VWGS deutliche Verbesserungen im IT-Servicemanagement gebracht:

  • Bessere Transparenz: Das Management hat einen unmittelbaren Überblick über den Zustand kritischer Services und kann schneller und fundierter entscheiden.
  • Effizientere Incident-Bearbeitung: Genauere Klassifizierung und schnellere Problemerkennung haben die Bearbeitungszeit deutlich verkürzt.
  • Proaktives Vorgehen: Das System erkennt mögliche Probleme frühzeitig, wodurch die Zahl ungeplanter Serviceausfälle gesunken ist.
  • Optimierter Ressourceneinsatz: Bessere Zuordnung der Incidents und weniger falsche Eskalationen führen zu einem effizienteren Personaleinsatz.
  • Bessere Zusammenarbeit: Das zentrale Dashboard hat Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den IT-Teams verbessert.
  • Erweiterte Kontrolle: Durch die Einbindung externer Services in das Monitoring hat VWGS eine bessere Kontrolle über die gesamte IT-Infrastruktur.

Genaue quantitative Werte liegen nicht vor, VWGS verzeichnet jedoch eine deutliche Verbesserung bei zentralen Kennzahlen wie der Bearbeitungszeit von Incidents und der Gesamtverfügbarkeit der Services.

Fazit

Das fortschrittliche Monitoring-Dashboard ist ein wichtiger Meilenstein in der digitalen Transformation von VWGS. Das Projekt hat akute Probleme bei Transparenz und Steuerung der IT-Services gelöst und zugleich die Grundlage für weitere Innovationen und Verbesserungen gelegt.

Entscheidend für den Erfolg war die Fähigkeit der Lösung, unterschiedliche Datenquellen zu integrieren und eine einheitliche, leicht verständliche Sicht auf eine komplexe IT-Infrastruktur zu liefern. Damit konnte VWGS im IT-Servicemanagement vom reaktiven zum proaktiven Vorgehen wechseln.

Zu den langfristigen Vorteilen zählen nicht nur die höhere Betriebseffizienz, sondern auch die größere Kundenzufriedenheit durch verlässlichere und stabilere Services. VWGS ist damit besser aufgestellt, um künftige Anforderungen in der IT zu erfüllen und Innovationen im gesamten Volkswagen Konzern zu unterstützen.

Das Projekt zeigt, wie der gezielte Einsatz fortschrittlicher Monitoring-Tools den IT-Betrieb großer Organisationen verändern und messbaren geschäftlichen Nutzen bringen kann.

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